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Kok etal 2013: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 21. Februar 2026, 06:01 Uhr

Kok, Bethany E. / Waugh, Christian E. / Fredrickson, Barbara L. (2013): Meditation and Health: The Search for Mechanisms of Action. In: Social and Personality Psychology Compass 7/1 (2013): 27–39

Zusammenfassung

Das psychologische Interesse an den Auswirkungen mentaler Zustände auf biologische Funktionen wächst rasant, was den Bedarf an neuen Methoden zur Herbeiführung mentaler Zustände erhöht, die lange genug anhalten und ausreichend wirkungsvoll sind, um signifikante Auswirkungen auf die körperliche Gesundheit zu haben. Die vielfältigen Traditionen meditativer Praktiken stellen einen möglichen Ansatzpunkt für die Erforschung der Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist dar. Der Zweck dieser Übersicht ist es, Persönlichkeits- und Sozialpsychologen in das Gebiet der Meditationsforschung einzuführen. Beginnend mit einer kurzen Einführung in die Meditation und die Heterogenität meditativer Praktiken präsentieren wir Forschungsergebnisse, die meditative Praktiken mit Veränderungen der Immun- und Herz-Kreislauf-Funktionen sowie der Schmerzwahrnehmung in Verbindung bringen. Anschließend diskutieren wir theoretische und empirische Belege dafür, dass Meditation durch die Herbeiführung von Veränderungen der psychologischen Fähigkeiten wie Emotionsregulation und Selbstregulation oder durch die wiederholte Induktion spezifischer mentaler Zustände wie Liebe oder metakognitives Bewusstsein wirkt. An der Grenze der Meditationswissenschaft steht die Notwendigkeit, empirisch zu überprüfen, ob meditationsbedingte Veränderungen in kognitiven und affektiven Prozessen die Ursache für Verbesserungen der körperlichen Gesundheit sind. Zu den neuen Herausforderungen in der Meditationsforschung gehören die Notwendigkeit groß angelegter Studien mit randomisierten kontrollierten und doppelblinden Designs mit aktiven Kontrollgruppen sowie eine verstärkte Konzentration auf die Messung von Wirkmechanismen und Ergebnissen. Meditation stellt ein potenziell leistungsfähiges Instrument dar, um neue Erkenntnisse über die Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist zu gewinnen. (Übersetzt mit DeepL)