Zum Inhalt springen

RSN

Aus wiki_dagpo
Version vom 21. Februar 2026, 05:57 Uhr von Martin (Diskussion | Beiträge) (1 Version importiert)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Resting-State Networks (RSNs) sind die Gesamtheit aller funktionellen Netzwerke, die im Ruhezustand aktiv sind. Das Default Mode Network (DMN) ist nur eines dieser Netzwerke – wenn auch das bekannteste. Das DMN ist also ein spezifisches RSN.

Was sind Resting-State Networks (RSNs)

RSNs sind funktionelle Netzwerke im Gehirn, die man im Ruhezustand mittels fMRT erkennt. Sie basieren auf synchronen, langsamen (< 0,1 Hz) BOLD-Schwankungen zwischen Hirnregionen.

Wesentliche Merkmale:

  • entstehen ohne Aufgaben („Ruhezustand“)
  • zeigen funktionelle Kopplung zwischen Hirnarealen
  • es gibt viele verschiedene RSNs


Beispiele für RSNs:

  • Default Mode Network (DMN)
  • Sensorimotorisches Netzwerk
  • Visuelle Netzwerke
  • Auditive Netzwerke
  • Dorsal Attention Network (DAN)
  • Salience Network

Bedeutung für HRV und autonome Forschung

  • RSNs zeigen, wie das Gehirn im Ruhezustand organisiert ist.
  • Das DMN ist besonders eng mit Selbstregulation, Emotionen und inneren Zuständen verbunden.
  • Autonome Signale (z. B. Pulsamplitude, Atmung) koppeln sich an bestimmte RSNs – besonders an das DMN.
  • Diese Kopplung ist relevant für Stressregulation, emotionale Stabilität und HRV-Interpretation.