RSN
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Resting-State Networks (RSNs) sind die Gesamtheit aller funktionellen Netzwerke, die im Ruhezustand aktiv sind. Das Default Mode Network (DMN) ist nur eines dieser Netzwerke – wenn auch das bekannteste. Das DMN ist also ein spezifisches RSN.
Was sind Resting-State Networks (RSNs)
RSNs sind funktionelle Netzwerke im Gehirn, die man im Ruhezustand mittels fMRT erkennt. Sie basieren auf synchronen, langsamen (< 0,1 Hz) BOLD-Schwankungen zwischen Hirnregionen.
Wesentliche Merkmale:
- entstehen ohne Aufgaben („Ruhezustand“)
- zeigen funktionelle Kopplung zwischen Hirnarealen
- es gibt viele verschiedene RSNs
Beispiele für RSNs:
- Default Mode Network (DMN)
- Sensorimotorisches Netzwerk
- Visuelle Netzwerke
- Auditive Netzwerke
- Dorsal Attention Network (DAN)
- Salience Network
Bedeutung für HRV und autonome Forschung
- RSNs zeigen, wie das Gehirn im Ruhezustand organisiert ist.
- Das DMN ist besonders eng mit Selbstregulation, Emotionen und inneren Zuständen verbunden.
- Autonome Signale (z. B. Pulsamplitude, Atmung) koppeln sich an bestimmte RSNs – besonders an das DMN.
- Diese Kopplung ist relevant für Stressregulation, emotionale Stabilität und HRV-Interpretation.