HRV: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 21. Februar 2026, 06:01 Uhr
Herzratenvariabilität
Herzfrequenzvariabilität, sie auch Stein Kleiger 1999
Definition Herzratenvariabilität
„Als Herzfrequenzvariabilität (kurz HFV) oder Herzratenvariabilität (englisch heart rate variability, HRV) wird die Variation der Zeiten zwischen aufeinanderfolgenden regulären Herzschlägen bezeichnet. Die Herzfrequenzvariabilität ist ein Indikator für die Fähigkeit, die Herzfrequenz den körperlichen und mentalen Anforderungen anzupassen. Maße für die Herzfrequenzvariabilität lassen sich statistisch im Zeitbereich als Streumaße (Mittelwert, Standardabweichung, Varianz) oder spektral im Frequenzbereich (niedrigfrequent, hochfrequent) ableiten; eine dritte Möglichkeit bieten nicht-lineare Methoden (z. B. Poincaré-Abbildung, Fluktuationsanalyse).“ Wikipedia
Funktion
„Man glaubt, dass die HRV zeigt, wie gut sich das Herz an veränderte Bedingungen anpassen kann, indem es unvorhersehbare Reize erkennt und schnell darauf reagiert. Mit der HRV-Analyse kann man die allgemeine Herzgesundheit und den Zustand des autonomen Nervensystems (ANS) einschätzen, das für die Regulierung der Herzaktivität zuständig ist. Die HRV ist ein nützliches Signal, um den Zustand des ANS zu verstehen. Die HRV bezieht sich auf die Schwankungen der Schlagintervalle oder entsprechend der momentanen Herzfrequenz. Die normale Variabilität der HF ist auf die autonome neuronale Regulation des Herzens und des Kreislaufsystems zurückzuführen [111]. Die ausgleichende Wirkung des sympathischen Nervensystems (SNS) und des parasympathischen Nervensystems (PNS), die Zweige des ANS, steuert die HF. Eine erhöhte SNS- oder verminderte PNS-Aktivität führt zu einer Herzfrequenzbeschleunigung. Umgekehrt verursacht eine geringe SNS-Aktivität oder eine hohe PNS-Aktivität eine Herzfrequenzverlangsamung.“ (Rajendra Acharya etal 2006, übersetzt mit DeepL)
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